Frauenförderung an Hochschulen :
Frauen Union Nordbaden begrüßt die von Wissenschaftsminister Frankenberg vorgelegte Zwischenbilanzbilanz des Landes
„Junge Frauen sollen sich nicht länger zwischen wissenschaftlicher Karriere und Familie entscheiden müssen, sondern beides miteinander vereinbaren können. Die Rahmenbedingungen sollen deshalb so geschaffen werden, dass der Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern ist“, erklärt die erste Vorsitzende der Frauen Union Nordbaden, die Karlsruher Landtagsabgeordnete Katrin Schütz, anlässlich der am Montag veröffentlichen Zwischenbilanz des Wissenschaftsministeriums zur Gleichstellung an Hochschulen. „Mit zahlreichen Programmen zur Förderung von Wissenschaftlerinnen ist das Land Baden-Württemberg dank unseres Wissenschaftsministers dabei auf einem guten Wege“, zeigte sich Katrin Schütz sehr zufrieden mit den Projekten zur Steigerung der Frauenanteile bei Professuren und wissenschaftlichem Nachwuchs an den Hochschulen.
Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg zufolge ist die Chancengleichheit in der Wissenschaft ein „notwendiges Ziel moderner Hochschulpolitik“. Der aktuelle Bericht seines Ministeriums dokumentiert die Fortschritte in diesem Bereich: Das Land gibt pro Jahr 3,8 Millionen Euro für Frauenförderung an Hochschulen aus. „Das ist gut investiertes Geld. Der Frauenanteil in der Professorenschaft ist in den letzten zehn Jahren an allen Hochschularten von 7,4 auf 14,6 Prozent gestiegen. Mittelfristig angestrebt sind 30 Prozent“, so Frankenberg.
Die im Bericht dokumentierten und erläuterten Programme des Wissenschaftsministeriums betreffen die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, die Stärkung der Gleichstellungsarbeit und die Erhöhung der Studentinnenanteile in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Das Wissenschaftsministerium begünstigt in diesem Rahmen die Einrichtung von Kinderbetreuungsangeboten an Hochschulen sowie Programme, in denen duale Karrieren von Wissenschaftlerpaaren gezielt unterstützt werden. Die Schlieben-Lange-Förderlinie wurden eigens für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind eingerichtet, die durch eine Habilitation eine Hochschulprofessur erlangen möchten.
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